Beim Knuspern des Knusperhäusschens – Psychoakustik & Produktdesign

Vor einiger Zeit war im New Yorker (Link) ein interessanter Artikel über Charles Spence, Oxford University, den wir hier empfehlen möchten. Charles Spence ist einer der Pioniere der „cross-modal perception“ – dem Effekt, dass die Wahrnehmung in einer sinnliche Modalität eine andere Modalität beeinflussen kann. Der Artikel geht auf die Entwicklung seiner Forschung ein: Gerade beim Essen wirkten viele Modalitäten zusammen, und an der Entstehung des Geschmacks seien viel mehr, als nur die Rezeptoren auf der Zunge beteiligt. Seine Untersuchungen zu dem Geschmack von Chips bei unterschiedlich eingespielten Sounds sind hier ein Durchbruch in diesem Feld. Für weiterführende Informationen zu dem Thema sei z.B. Velasco, C. et. al. (Predictive packaging design: Tasting shapes, typefaces, names, and sounds. Food Quality and Preference, 2014, 34, 88-95) empfohlen.
Sollten Sie Fragen zu solchen psychoakustischen Untersuchungen im Rahmen des Produktdesigns haben, wenden Sie sich gerne an das Schalllabor. Wir bieten Ihnen von der Aufnahme, Bearbeitung und Wiedergabe von akustischen Reizen auch Unterstützung bei Test Design und Auswertung.

Tonhaltigkeit – Artikel in Acoustical Science and Technology erschienen

Die Frage inwieweit der tonale Inhalt eines Geräusches zu qualifizieren ist, beschäftigt die angewandte Psychoakustik schon seit einiger Zeit. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass im akustischen Produktdesign, die tonalen Komponenten häufig die entscheidende Rolle bei einem gelungenen Design spielen. Hansen und Weber stellen jetzt einen Schritt in die Richtung der vollständigen Beschreibung des tonalen Inhalts – der Tonhaltigkeit- vor. Den gesamten Artikel finden sie hier.

Veröffentlicht am 3. Mai 2011 in Artikel

Review Artikel zur Tonhaltigkeit in der Acta Acustica erschienen

Unter dem Titel „The magnitude of tonal content. A review“ ist von Hansen, Verhey und Weber ein Review Artikel in der Acta Acustica erschienen (doi:10.3813/AAA.918416). Er zeigt auf wie die Tonhaltigkeit von anderen psychoakustischen Empfindungsgrößen abgegrenzt werden kann – vor allem von der Ausgeprägheit der Tonhöhe. Die Tonhaltigkeit beschreiben Hansen, Verhey und Weber als partielle Lautheit des harmonischen Anteils. Für Fragen gerade auch zur Anwendung dieser Definition im Produkt Design wenden sie sich an das Schalllabor Hamburg. Hier noch der Abstrakt. Continue reading „Review Artikel zur Tonhaltigkeit in der Acta Acustica erschienen“

Veröffentlicht am 20. April 2011 in Artikel