Schalllabor HHK unterstützt Steinberg bei Forschungsprojekt

Das Schalllabor hat im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Nachbildung der Anschlagshand einer Pianistin bzw. eines Pianisten die in Hamburg ansässige Steinberg Media Technologies GmbH beratend unterstützt. Diese dient dem Sampling unterschiedlicher Klaviere sowie dessen Komponenten unter Berücksichtigung der Intensität des Anschlags. Die Aufgabenstellung beinhaltete dabei die Minimierung der Schallabstrahlung der Aktuatoren und somit das Einstreuen von Störschall in die Aufnahme-Mikrofone. Dieser sollte unhörbar sein.

Da dieses Projekt zeitkritisch war, erforderte die Zusammenarbeit einen sehr händischen Ansatz. Problem gelöst, erste Aufnahmen im Kasten!

Klavier mit Anschlagsaktuator und Schalldämmung
Klavier mit Anschlagsaktuator und Schalldämmung – Technische Akustik im Einsatz

Zum Wohlklang – Psychoakustik im Deutschlandfunk Nova

Welche Geräusche hören wir gerne? Ein Beitrag von Rebekka Endler geht dieser Frage in einem Beitrag für Deutschlandfunk Nova nach. Dr. Hans Hansen vom Team des Schalllabor steuert die Perspektive der Psychoakustik bei. Hier der Link zum Beitrag:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/geraeusche-der-sound-unseres-lebens

Falls Sie Fragen zum Klang Ihrer Produkts haben oder gerne einmal über die Möglichkeiten der Optimierung informiert werden wollen, schreiben Sie uns gerne unter:  info@schalllabor-hamburg.de .

 

 

Psychoakustik im WDR

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Team der Sendung “WDR 5 – Neugier genügt” für das das Live-Interview gestern. Zusammen mit Sabine Brandi haben ich versucht, dem Thema “Stille” aus physikalische  bzw. psychophysikalischer Sicht näher zu kommen. 

Hier noch der Link zur Sendung: WDR 5 – Neugier genügt . 

Veröffentlicht am 13. April 2017 in Allgemein

Beim Knuspern des Knusperhäusschens – Psychoakustik & Produktdesign

Vor einiger Zeit war im New Yorker (Link) ein interessanter Artikel über Charles Spence, Oxford University, den wir hier empfehlen möchten. Charles Spence ist einer der Pioniere der „cross-modal perception“ – dem Effekt, dass die Wahrnehmung in einer sinnliche Modalität eine andere Modalität beeinflussen kann. Der Artikel geht auf die Entwicklung seiner Forschung ein: Gerade beim Essen wirkten viele Modalitäten zusammen, und an der Entstehung des Geschmacks seien viel mehr, als nur die Rezeptoren auf der Zunge beteiligt. Seine Untersuchungen zu dem Geschmack von Chips bei unterschiedlich eingespielten Sounds sind hier ein Durchbruch in diesem Feld. Für weiterführende Informationen zu dem Thema sei z.B. Velasco, C. et. al. (Predictive packaging design: Tasting shapes, typefaces, names, and sounds. Food Quality and Preference, 2014, 34, 88-95) empfohlen.
Sollten Sie Fragen zu solchen psychoakustischen Untersuchungen im Rahmen des Produktdesigns haben, wenden Sie sich gerne an das Schalllabor. Wir bieten Ihnen von der Aufnahme, Bearbeitung und Wiedergabe von akustischen Reizen auch Unterstützung bei Test Design und Auswertung.

DRadio Wissen & Stille

Falls Sie am 23.12. um 18:15 noch nichts vor haben, schalten Sie einmal DRadio Wissen ein. In der Redaktionskonferenz nimmt das Schalllabor Stellung zum weihnachtlichen Thema “Stille” – aus physikalischer wie aus  psychoakustischer Sicht! Auch Weihnachten ist Akustik also ein Thema. Für die, die es verpasst haben, hier ist einmal der Link zum Podcast: dradiowissen.de

Bis dahin,

Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch!

Veröffentlicht am 22. Dezember 2014 in Allgemein